Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Website-Erstellung, WordPress-Wartung sowie die Betreuung von Online-Marketing-Maßnahmen (insbesondere Google Ads), sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

Abweichende oder ergänzende Vereinbarungen haben Vorrang, sofern sie schriftlich bestätigt wurden.


2. Leistungsbereiche

Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in folgenden Bereichen:

2.1 Website-Erstellung (Webdesign & Entwicklung)

Der Anbieter übernimmt die Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung von Websites.

Sofern nicht anders vereinbart, sind Inhalte (Texte, Bilder, Videos) nicht Bestandteil der Leistung.

Der Anbieter schuldet die Erstellung einer funktionsfähigen Website gemäß der vereinbarten Spezifikation, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. Umsatz, Leads oder Conversion-Rate).

Nach Abnahme durch den Kunden gilt das Projekt als abgeschlossen.


2.2 WordPress Wartung & technischer Support

Die Wartung umfasst insbesondere:

  • regelmäßige Updates von WordPress, Themes und Plugins
  • technische Funktionsprüfungen
  • grundlegende Sicherheitsmaßnahmen

Der Anbieter schuldet die fachgerechte Durchführung der Wartung, jedoch keinen Erfolg im Sinne einer vollständigen Vermeidung von Sicherheitsvorfällen.

Es wird darauf hingewiesen, dass trotz sorgfältiger Wartung keine vollständige Sicherheit von Websystemen gewährleistet werden kann.


2.3 Google Ads Betreuung

Der Anbieter übernimmt die Erstellung, Verwaltung und Optimierung von Google Ads Kampagnen im vereinbarten Umfang.

Die Leistungen umfassen insbesondere:

  • Kampagnenerstellung und Strukturierung
  • laufende Optimierung von Anzeigen, Keywords und Geboten
  • Budgetüberwachung im vereinbarten Rahmen

Es wird ausdrücklich kein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg geschuldet. Die Performance hängt von zahlreichen externen Faktoren ab, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.


3. Vertragsschluss und Zusammenarbeit

Verträge kommen durch schriftliche Annahme eines Angebots oder durch bestätigte Beauftragung zustande.

Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung der Leistungen Dritter zu bedienen.


4. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Inhalte rechtzeitig bereitzustellen.

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen nicht zulasten des Anbieters.


5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung erfolgt gemäß dem individuell vereinbarten Angebot.

Monatliche Leistungen sind jeweils im Voraus fällig, sofern nicht anders vereinbart.


6. Haftung

Der Anbieter haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, Datenverlust, entgangenen Gewinn oder Schäden durch Dritte (z. B. Hackerangriffe oder Plattformänderungen) ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.


7. Gewährleistung und Risiko

Der Kunde ist sich bewusst, dass digitale Systeme und Online-Marketing-Maßnahmen (z. B. Google Ads) von externen Faktoren abhängig sind.

Es wird keine Garantie für bestimmte Ergebnisse, Reichweiten, Rankings oder Umsätze übernommen.


8. Abnahme (bei Webprojekten)

Nach Fertigstellung wird dem Kunden die Website zur Abnahme bereitgestellt.

Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 7 Tagen wesentliche Mängel schriftlich meldet.


9. Laufzeit und Kündigung

Laufende Verträge (z. B. Wartung oder Betreuung) können von beiden Parteien mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.


10. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die vereinbarten Nutzungsrechte an den erstellten Leistungen.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, erstellte Projekte als Referenz zu verwenden, sofern nicht ausdrücklich widersprochen wird.


11. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.


Stand: April 2026